Freitag, 25. Februar 2022

Wege im Polenztal zum Teil sehr schwer begehbar

Liebe Besucher der Märzenbecherwiesen,

wie wir von unseren Hohnsteiner Kollegen erfahren haben, ist der Märzenbecherwiesen-Weg im Polenztal sehr beeinträchtigt. Durch Sturm und Borkenkäfereinschlag, Regen und Beräumungsarbeiten mit schwerer Technik  gibt es viele gefällte Bäume und teils sehr tiefen Schlamm.

Wer sich dennoch wagt, den Weg zu begehen, sollte äußerste Vorsicht walten lassen, wasserdichtes Schuhwerk tragen und trittsicher sein.

Aber es gibt auch Möglichkeiten, sich andernorts an der Schönheit der Märzenbecher zu erfreuen. Zum Beispiel blühen jedes Jahr viele prächtige Märzenbecher in Langenwolmsdorf auf den Wiesen entlang des Langenwolmsdorfer Bachs. Man fährt oder läuft die Hauptstraße in Richtung Ratags/Kunsthandwerkerhaus/Lauterbach. Wer doch lieber im Polenztal bleiben möchte, dürfte entlang des Wanderweges zwischen Wartenbergstraße/Gasthaus Polenztal und der Waltersdorfer Mühle ebenfalls zahlreiche Märzenbecher finden.

Trockenen Fußes können Sie Ihren Vor-Frühlingsausflug mit einem Besuch der Burg Hohnstein und der Burg Stolpen abrunden.

                                                                                                    Martina Zellmer

                                                                                                    Stolpen-Information



                                            Weg zwischen den Brücken an der steilen Wand.

 

 

                                           Weg zwischen Heeselichtmühle und Scheibenmühle

 


                                            Zweite Wiese nach unserer Brücke

 

Fotos: A. Häntzschel, Stadtverwaltung Hohnstein, Tourismus

 

Donnerstag, 24. Februar 2022

Schwierige Wegeverhältnisse im Polenztal // Viele Märzenbecher blühen bereits

Die Situation im Polenztal ist wegetechnisch angespannt. 

Märzenbecher-Reporterin Ingeborg Pientak war heute auf Erkundungstour. Hier ihr Bericht:

Liebe Märzenbechergucker,

 eigentlich sind wir ja noch mitten im Winter, aber in diesem Jahr ist alles anders. Jetzt, Ende Februar blühen die Märzenbecher schon überall.

Ich habe heute mal den Märzenbecherrundweg ab Heeselicht unter die Füße genommen , um unter anderem auch einen Eindruck von der Wegbeschaffenheit zu bekommen. Hier mein Fazit:

An der Bockmühle stehen die Frühlingsblüher z.Zt. noch etwas spärlich. Wer aber den gesamten Rundweg entlang geht, wird immer wieder Märzenbecher entdecken können. Bitte, bitte die Flächen nicht betreten.

Unbedingt festes Schuhwerk tragen, die Wege sind teilweise sehr schlammig;

Auf einigen Abschnitten liegen gefällte Bäume auf dem Weg, die umgangen werden müssen;

Der Weg ist an manchen Stellen sehr ausgesetzt und schmal, ein Seil zum Festhalten an exponierter Stelle gibt aber etwas Sicherheit;

Wie bereits in den zurückliegenden Jahren hingewiesen, ist der Weg keinesfalls Kinderwagentauglich;

                                                                                              

                                                                                               Ingeborg Pientak

                                                                                               24.02.20222

 





Umgestürzte Bäume blockieren die Wanderwege im Polenztal. 

Fotos vom 24.02.2022 von Ingeborg Pientak
 

 

Donnerstag, 17. Februar 2022

Erster Eintrag im Märzenbechertagebuch 2022

Die ersten Märzenbecher wurden heute am Ufer der Polenz unmittelbar neben der Brücke an der Bockmühle gesichtet.

Auch im Oberdorf von Langenwolmsdorf wurden die ersten Blüten entdeckt.

Durch das recht feuchte Wetter ist die Wanderwegebeschaffenheit entsprechend angespannt. 

ACHTUNG! Derzeit gilt eine Amtliche Warnung vor schweren Sturmböen! Ein Besuch im Wald ist deshalb nicht zu empfehlen, da Bäume umstürzen können! Also bleiben Sie lieber zu Hause!

Mittwoch, 7. April 2021

Die Märzenbechersaison 2021 ist beendet

 

Liebe Märzenbechergucker des Jahres 2021,

 

vergebens haben sie in den vergangenen Wochen die üblichen Informationen  zur Märzenbecherblüte im Polenztal an dieser Stelle gesucht.

Es ist mir sehr schwer gefallen, sie nicht über die Entwicklung dieser Frühlingsblüher informieren zu können. Aufgrund der Corona Pandemie und der damit einhergehenden Einschränkungen hatte ich mich aber entschieden, mit meinen Informationen nicht noch das Fernweh herauszufordern.

 Nun, wo sich die Märzenbecherblüte dem Ende zuneigt, hier ein kurzes Fazit: Ende Februar, als die Schneedecke auf den Höhen getaut war, schoben sich an sonnigen Standorten die ersten grünen Spitzen der Märzenbecher aus der Erde. Mitte März waren sie dann schon an eben diesen warmen Orten zu bestaunen. Auf den Bachwiesen im Polenztal selbst, wo der Schnee nicht so schnell wegtaute, dauerte es allerdings noch eine ganze Weile, bis dort die Blüten zu sehen waren.

Ganz interessant war für mich, dass in diesem Jahr Schneeglöckchen, Krokusse und ein klein wenig später Märzenbecher so gut wie zur gleichen Zeit blühten. Jetzt, wo sich die drei so langsam verabschieden, sieht man überall Buschwindröschen und Narzissen blühen.

Nun noch ein paar Gedanken zum Besucheraufkommen. Trotz Corona, geschlossener Gaststätten usw., war der Besucheransturm ungebrochen. Das teilweise schöne Frühlingswetter lockte wieder hunderte Gäste aus Nah und Fern ins Polenztal.

Mit dem folgendem Gedicht von Heinrich Heine möchte ich mich von der Märzenbechersaison 2021 bei ihnen verabschieden. Bleiben sie gesund!!!

 

                                                                                                                      Ingeborg Pientak

 

 

 Leise zieht durch mein Gemüt...

 

Leise zieht durch mein Gemüt

liebliches Geläute.

Klinge, kleines Frühlingslied,

Kling hinaus in`s Weite.

 

Kling hinaus bis an das Haus,

Wo die Blumen sprießen!

Wenn du eine Rose schaust,

Sag, ich lass sie grüßen.