Freitag, 13. März 2026

Erlebnisbericht von Ulrich Lott, Abteilungsleiter Wandern des Zuger SV 1990e.V., Freiberg

 "Wir sind also am Dienstag, den 10.3.26 von Freiberg über Pirna / Lohmen / Rathewald mit 57 Wanderfreunden und Wanderfreundinnen zur Heeselichtmühle mit dem Sonderbus gefahren.

Von der Heeselichtmühle sind wir den Polenzwanderweg zur Scheibenmühle und dann weiter bis zur Bockmühle gewandert.

Dank der Nachricht im "Märzenbechertagebuch" wusste ich, dass der durch Bäume versperrte Teil des Wanderweges wieder frei ist - Gott sei Dank.

Märzenbecher haben wir gesehen, aber sporadisch (gemessen an den Beständen in Langenwolmsdorf).

Immer wieder waren jenseits der Polenz an Wiesenstücken Märzenbecher zu sehen. Mal wenige Stück, aber auch mal mehr als 50 auf einer Stelle.

Nach dem Überqueren der Brücke  (Polenz wechselt von links nach rechts in der von uns benutzten Wanderrichtung) war rechts eine größere Freifläche mit einem großen Bestand an blühenden Märzenbechern. Geschätzt mehr als 100 Stück. 

Kurz vor der Bockmühle waren rechts vom Wanderweg immer wieder Märzenbecher zu sehen, aber geringe Bestände. Ich hatte vor 7 Jahren größere Bestände in Erinnerung.

 Wir sind dann nach Langenwolmsdorf gefahren und haben uns dort "satt gesehen".

Ich hatte 2024 erstmalig von dem Standort gehört, bin sofort hingefahren und habe gestaunt.

 Deshalb hatte ich mir fest vorgenommen mit meiner Wandergruppe dieses einmalige Naturschauspiel erneut anzusehen.

Und so hat es geklappt."

Ulrich Lott, Abteilungsleiter Wandern des Zuger SV 1990e.V., Freiberg

Alle Fotos: Ulrich Lott




 


Mittwoch, 11. März 2026

Spannende Informationen zum Polenztal

 Wer noch mehr Wissenswertes über das Polenztal erfahren möchte, wird in einem STECKBRIEF von Manfred Schober und Dirk Seifert fündig.





Dienstag, 10. März 2026

Farbspiel

 Klaus Schieckel informiert: 

"Auf den Wiesen im Stolpener Ortsteil Altstadt blühen wieder die Krokusse. Ein Spaziergang durch den Ort lohnt sich."

Wenn Sie also Lust haben, nach den Märzenbechern in zart weiß-grün auch noch andere Frühblüher in blau und weiß zu bestaunen, dann lohnt sich ein Abstecher nach Stolpen Altstadt.

Fotos: Klaus Schieckel








Freitag, 6. März 2026

Polenztal - Zum Stand der Märzenbecherblüte

 Aktuelle Information (Stand 06.03.26) von Wanderern des Märzenbecher Rundweges Heeselicht:

"Im Cunnersdorfer Gebiet sind einige blühende Märzenbecher zu bewundern. An der Polenz entlang Richtung Scheibenmühle sind erste Pflanzen zu sehen, allerdings  noch nicht wirklich viele und auch noch nicht aufgeblüht."

Wandern geht immer! :-)

LANGENWOLMSDORF bei Stolpen - die Märzenbecher stehen dort in voller Blüte

 In Langenwolmsdorf  / Oberdorf Richtung RATAGS Kunsthandwerkerhaus / stehen die Märzenbecher in voller Blüte. Die Märzenbecherwiesen dort sind traumhaft schön!

Darüber berichtet Klaus Schieckel und schickt auch gleich diese wunderbaren fotografischen Impressionen mit. Die Aufnahmen entstanden am 05.03.26, also gestern.









Donnerstag, 5. März 2026

Weg zwischen Scheibenmühle und Bockmühle wieder durchgängig begehbar. Wander-Parkplatz in Heeselicht ist eingerichtet.

Informationen von Tino Wehner aus Heeselicht:

"Die Stadt Hohnstein hat den Wanderweg zwischen Scheibenmühle und Bockmühle gestern komplett von Bäumen befreit. 

Die Firma mit der Seilsicherung hat gestern begonnen eine provisorische Sicherung zu installieren. 

Demzufolge ist der Weg zwischen Scheibenmühle und Bockmühle im Polenztal wieder durchgängig begehbar. Es ist und bleibt ein Wanderweg, welcher der Natur ausgesetzt ist!!!

Der Parkplatz in Heeselicht ist fertig eingerichtet und für Besucher zugänglich."

Hinweis: Auch wenn der Weg zwischen Bockmühle und Scheibenmühle nun begehbar ist, ist dies an einigen Stellen ein anspruchsvoller Wanderweg. Sie benötigen unbedingt festes Schuhwerk und die entsprechende Trittsicherheit. 

Dienstag, 3. März 2026

Märzenbecher - Die Boten des Frühlings

Ein Beitrag von Lydia Merkel:

Sobald die Kraft der Sonne und die Temperaturen wieder zunehmen, beginnt die Zeit der Frühblüher. Das eher karge Naturbild aus den Wintermonaten gewinnt an Farbe, die Welt wird wieder bunt und lebendig. Neben Krokus und Schneeglöckchen, zählt der Märzenbecher zu den bekanntesten Frühblühern unserer Region. Auf Wiesen in der Nähe von Bachläufen und Flüssen, wie im Polenztal oder entlang des Langenwolmsdorfer Baches, befinden sich besonders große natürliche Vorkommen. Bei Sonnenschein lockt das süßduftende Blütenmeer jedes Frühjahr zahlreiche Besucher und Insekten, wie Bienen und Tagfalter, an.

Neben Märzenbecher (Leucojum vernum) sind Märzglöckchen oder Großes Schneeglöckchen gängige Namen. Wissenschaftlich Frühlings-Knotenblume genannt, gehört der Märzenbecher zur Familie der Amaryllisgewächse. Die zweite Bezeichnung wird abgeleitet von dem auffallenden Fruchtknoten, der sich als eine knotenartige Verdickung des Blütenstiels oberhalb der Blütenglocke befindet. Die weiße Blütenglocke mit den gelbgrünen Flecken auf den Spitzen sowie der veilchenartige Geruch sind typische Erkennungsmerkmale des Märzenbechers. Wie die meisten Frühblüher ist auch dieser hochgiftig.

Durch Umwandlung von naturnahen Wäldern, Entwässerung von feuchten Wiesenflächen, Bodenverdichtung durch intensive Landwirtschaft geht natürlicher Lebensraum verloren. Auch hoher Besucherdruck, Zertrampeln oder Pflücken, schadet den Pflanzen. Nach der Bundesartenschutzverordnung sind Märzenbecher besonders geschützt und auf der roten Liste als gefährdet eingestuft. Sie dürfen weder gepflückt noch ausgegraben werden!

Die kleinen zarten Glöckchen sind also am besten mit gebürtigem Abstand vom Fußweg aus zu bewundern. Ihre Schönheit wirkt unangetastet weit mehr als direkt vor der Linse einer Smartphone-Kamera.