Donnerstag, 5. April 2012

Frohe Ostern!


An einigen schattigen Stellen im Polenztal kann man sie noch entdecken – die blühenden Märzenbecher.
Ich denke gerne zurück an ein großartiges Naturschauspiel und viele schöne Begegnungen im Polenztal.
Auf Wiedersehen!
Annett Immel (Märzenbecherreporter2012 J)

Freitag, 30. März 2012

Informatives 2


(Quelle: „Naturschutzgebiete in Sachsen“, Herausgeber: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft)

Für die Wiesenmahd im Sohlental der Polenz belegen historische Aufzeichnungen eine bereits 500-jährige Tradition. 1821 wird auch der Märzenbecher erwähnt. Durch den regelmäßigen ersten Schnitt um Johannis (24. Juni) wurde der Märzenbecher begünstigt und bald zur Touristenattraktion.

1928 erwarb der Landesverein Sächsischer Heimatschutz die Wiesen unterhalb der Bockmühle und richtete ein Wiesenschutzgebiet mit Prachtwiesen ein. Durch die Enteignung des Landesvereins im Dezember 1948 gingen die Wiesen in Volkseigentum über. Nach einstweiliger Sicherung als Naturschutzgebiet 1961 erfolgte 1967 die Festsetzung. In den 1970er Jahren wurde im Rahmen eines Meliorationsprojektes das Bachbett der Polenz vertieft. Eine Absenkung des Grundwasserstandes und somit eine Verschlechterung der Durchfeuchtung der Polenztalaue ist die Folge. 1990-1993 kaufte der Landesverein Sächsischer Heimatschutz die Wiesen wieder zurück.

Achtung! Allerletzte Gelegenheit!


Die Märzenbecher im Polenztal sind an vielen Stellen bereits verblüht. Wer sich noch einmal an der Blütenpracht erfreuen möchte, muss das kommende Wochenende (1. / 2. April 2012) unbedingt nutzen.

Dienstag, 27. März 2012

Beeilen Sie sich!


Wer die Märzenbecher im Polenztal noch sehen möchte, sollte sich beeilen! Die ersten Blüten verwelken bereits.
Das vergangene Wochenende (24. / 25. März) nutzten wieder sehr viele Besucher, um die Märzenbecher im Polenztal zu bewundern. Ich selbst konnte anhand der Kennzeichen an den geparkten Autos feststellen, dass nicht nur viele Bewohner aus dem Landkreis Sächsische Schweiz unterwegs waren, sondern auch Gäste aus Bautzen, Dresden, Leipzig, Kamenz, Görlitz, Chemnitz, Meißen und Dippoldiswalde dem Naturschauspiel beiwohnen wollten. Mein Kollege Andre Häntzschel aus Hohnstein war begeistert von der Atmosphäre im Polenztal am vergangenen Wochenende. Die Gäste haben sich trotz des Besucheransturms  sichtlich wohlgefühlt. Die Stimmung war frühlingshaft beschwingt und entspannt.

Freitag, 23. März 2012

Märzenbecher und Basalt


Mirko Kappler schickte mir gestern das hier abgebildete Foto. Es trägt den Titel     „Märzenbecher und Basalt“. Dieses Thema greife ich natürlich gerne auf und empfehle allen Freunden des Märzenbechers den Besuch der Basaltmetropole Stolpen. Sie finden den märchenhaft-verschlafen anmutenden Ort nur wenige Kilometer entfernt vom besagten Polenztal mit seinen berühmten Märzenbecherwiesen. Basalt spielt in Stolpen eine außergewöhnlich große Rolle. Überzeugen Sie sich selbst! Das extrem harte Gestein begegnet Ihnen fast überall und wird Sie faszinieren. Und wenn es der Basalt nicht schafft, dann vielleicht die Basaltkönigin oder ein kühles Basalter, das Bier mit der Kraft des Vulkans!
Wer sich vorab informieren möchte, kann sich unter 
einen ersten Eindruck verschaffen. Und wer es dann ganz genau wissen will, sollte eine Führung bei Stolpens Basaltexperten Dr. Thomas Scholle buchen – Tel.:  035973-29261, www.geologie-stolpen.de

Donnerstag, 22. März 2012

Frühlingshaftes Wetter lockt ins Polenztal


Das Wochenende (24. / 25. März) naht und das Wetter soll wieder schön werden! Also machen Sie sich auf ins Polenztal und erfreuen Sie sich an den herrlich blühenden Märzenbechern.

Dienstag, 20. März 2012

In guter Gesellschaft


Dieses Foto hat mein Kollege Rico Rasche vor ca. 1,5 Stunden im Polenztal geschossen. Zu sehen ist nicht der Märzenbecher! J Sondern der so genannte Wald-Gelbstern, auch als Waldgoldstern bekannt.
Auf den aus Erlen-Eschen-Auenwäldern hervorgegangenen Talwiesen des Naturschutzgebietes „Märzenbecherwiesen im Polenztal“ finden sich neben dem Märzenbecher (und dem Waldgoldstern) jedoch auch  zahlreiche andere Arten. Laut dem Eintrag bei Wikipedia sind folgende Pflanzen bemerkenswert: Kohldistel, Magerwiesen-Margerite, Schlangen-Knöterich, Wiesen-Glockenblume, Gewöhnlicher Rot-Schwingel, Sumpf-Schafgarbe und Kuckucks-Lichtnelke.